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ArGeTon-Fassade der neuen Europarat-Verwaltung doppelt ausgezeichnet

Prägnante und nachhaltige Fassade für die Europarat-Verwaltung
Referenzbild Strasburg 1

Der MIPIM (Le Marché international des professionnels de I`mmobilier) Award der Internationalen Immobilienmesse in Cannes gilt als der Oscar des Bauwesens. Die Auszeichnung in der Kategorie „Büroimmobilien“ und damit für das beste Bürogebäude der Welt des Jahres 2008 ging an das zentrale Büroge­bäude des Europarates in Straßburg.

 

Doch damit nicht genug, erhielt das markante, am Rhein-Marne-Kanal gelegene Gebäude ebenfalls den in London verliehenen BEX Award 2008 in der Kategorie „nachhaltige Entwicklung“. Die  Internationalen BEX (The Building Exchange) Awards haben sich zum Ziel gesetzt die Themen Nachhaltigkeit, Innovation, Energieeffizienz und interdisziplinäre Zusammenarbeit in die Öffentlichkeit zu bringen. Die Preise werden innovativen wie herausragenden Bauprojekten zuerkannt, die alle mit positiven Antworten auf die bevorstehenden Probleme des globalen Klimawandels reagieren.

 

Die Architekturbüros Art & Build (Brüssel) und Denu & Paradon (Straßburg) entwarfen ein energiesparendes Gebäude mit natürlicher Belichtung über die Innenhöfe. Bei der Wahl der Baustoffe legten die Architekten großen Wert auf nachhaltige und langlebige Baustoffe mit ästhetischem Alterungsverhalten.

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Prägende Merkmale dieses Neubaues sind ein weit auskragendes, markantes Dach und eine schokobraune ArGeTon-Fassade mit weitgehend bündig eingelassenen Fensterfronten und Glasfassaden.

 

Das skulpturhafte Gebäude wurde direkt am Rhein-Marne-Kanal errichtet. Es besteht aus sechs siebengeschossigen, reißverschlussartig ineinander ver­zahnten Bauten. Von einer zentralen Achse aus erstrecken sich drei Gebäude­flügel nach Norden, drei nach Süden. Die komplett verglaste Südfassade schließt die Räume zwischen den Südflügeln ein und schafft auf diese Weise zwei großzügig verglaste, wettergeschützte Innenhöfe. Hier ist Raum für Begegnungen der Mitarbeiter aus den verschiedensten EU-Ländern.
 
Das zentrale Bürogebäude, das zum benachbarten Europarat gehört, bietet 14.000 m² Bürofläche und 8.500 m² Konferenzräume. Die Architektur­büros Art & Build (Brüssel) und Denu & Paradon (Straßburg) entwarfen ein energiesparen­des Gebäude mit natürlicher Belichtung über die Innenhöfe. Bei der Wahl der Baustoffe legten die Architekten großen Wert auf nachhaltige und langlebige Baustoffe mit ästhetischem Alterungsverhalten.

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Prägendes Merkmal dieses Gebäudes ist die ArGeTon-Fassade. Sie ist ein zentraler Bestandteil in einem interessanten Farben- und Materialmix aus Glas, Keramik, Beton und Metall. Auf ausdrücklichen Wunsch der Architekten wurde diese unübliche Farbe aus der keramischen Scherbenfarbe „rotbraun“ weiterent­wickelt. Die Techniker im Werk der ArGeTon GmbH in Görlitz, in dem die Fassadenplatten produziert wurden, mischten dafür mehrere verschie­denfarbig brennende Tonvorkommen. In der Folgezeit wurden für das Bau­vor­haben in Straßburg rund 3.000 m2 ArGeTon-Platten in den Formaten 150 x 400 mm und 150 x 500 mm gebrannt. Darüber hinaus entschieden sich die Architekten noch für rund 2.000 Barros. Diese Stabziegel kommen in den zwei unteren Geschossen des Gebäudes zum Einsatz. Mit ihrem starken Schattenspiel prägen sie den Sockelbereich des Gebäudes. 

Die Architekten: Art & Build: www.artbuild.com, Denu & Paradon: www.denu-paradon.com.

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